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Danke

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Ich will einem einzigen Wort einen Beitrag widmen, weil es mich seit Tagen begleitet. Natürlich gab es zuerst einen Anlass, danke zu sagen. Danke für die Glückwünsche. Danke für die Torte. Danke für Euren Besuch. Danke für das liebevoll ausgewählte Geschenk. Danke für die herzlichen Worte. Danke für Deine Hilfe. Danke für die Blumen. Danke für Deine Mühe. Und so weiter.

Doch dann hat sich aus diesem einen danke eine richtige Welle entwickelt. Je mehr das Gefühl von Dankbarkeit in mir Raum gefunden hat, desto reicher wurde ich weiterhin beschenkt. Als ob mir das danke schon auf der Stirn geschrieben stünde… Die Blume, die mir am Sparkassenschalter überreicht wird… (Meine irritierte Reaktion: Äh, ist irgendetwas?) Die Überraschung nach meinem Vortrag… (In der Tat nicht alltäglich – Feedback in Form von Wertschätzung!) Die mail im Anschluss am nächsten Tag… Die humorige Postkarte … Die unerwartet konstruktive Nachricht einer Geschäftspartnerin, die ich eigentlich schon abgeschrieben hatte…

Das danke ist eine echte Sensation! Und zwar im ursprünglichen Sinne des Wortes. Eigentlich bedeutet sensation nämlich einfach Empfindung. Wenn ich das danke tief empfinden kann, dann verändere ich damit meine Wirklichkeit. Worte wirken. Ich schreibe das auf, damit ich mich wieder daran erinnere, wenn mich das Leben nächstes Mal nervt. Oder ich mir das Leben gerade wieder einmal schlechtrede…

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