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Medizin für’s innere Gleichgewicht

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Wenn ich mich zu sehr auf meine Ziele fokussiere, gerate ich in Gefahr, nicht mehr wahrzunehmen, was ist. Drum habe ich in der letzten Woche ein Genesungsprogramm eingelegt, das mich wieder ins Gleichgewicht geschaukelt hat. Übrigens: Ein paar „wichtige“ Ziele habe ich nebenbei erreicht…

Mein Rezept bestand aus: Feldenkrais im dämmrigen Garten mit Glühwürmchen-Gesellschaft, moderate Bewegung – etwa in die Lieblingsboutique oder zum Essen gehen, im Apfelbaum hängend die Schwerelosigkeit genießen (im Hängesessel, fehlt nur noch das passende Hängetischchen für die Getränke und das Buch), etwas Feng Shui im Büro – früher hätte man das ausmisten genannt, ein bisschen im Garten rumbuddeln und viele Beeren futtern, tiefes Atmen und Seufzen und hingebungsvolles Einreiben des schmerzenden Knies, ein Schläfchen wann immer sich die Gelegenheit ergibt, selber ein neues Gericht ausprobieren, mich vom Liebsten mit feinem Essen verwöhnen lassen, ab und zu ein paar Fotos machen, die Gewitterwolken herbeisehnen, Zeit für Kräutertee und Wassertrinken, zwei ganze Bücher komplett durchlesen (!). Worüber ich noch nachdenke:  „Ich stehe nicht mehr zur Verfügung“ von Olaf Jacobsen.

Und siehe da. Es ist Montagmorgen und zum erstenmal seit ein paar Wochen tut mir nicht mehr „der ganze Mensch weh“. Eine Auftragsbestätigung ist soeben hereingeflattert und mein Leben ist wieder im Fluss.

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