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I see you! Was bleibt von Berlin…

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Ich schreibe diesen Artikel nun Monate nach dem SIETAR-Forum im September.  Die Eindrücke, Bilder, Gedanken und Begegnungen begleiten mich immer noch. Seither hat mein gefühltes Lebenstempo so zugenommen, dass ich mir keine Zeit genommen habe, etwas aufzuschreiben. Doch gerade das ist auch interessant. Gleich nach einer tollen Veranstaltung fühle ich mich schon gerne mal  „beflügelt“.

Was bleibt aber auf Dauer? Das Prägnanteste für mich war eine Randbemerkung einer Teilnehmerin bei einer der großen Forumsdiskussionen. Sie erzählte von einem Science-Fiction-Film, in dem sich die Protagonisten mit den Worten I see you begrüßten.

I would love to live in a society where people greet each other with these simple words…

…ist der Gedanke, der mir im Gedächtnis geblieben ist. Was passiert, wenn wir beginnen, uns nicht nur zu sehen sondern auch uns gegenseitig in all unseren Facetten wahrzunehmen? Und zwar erst einmal ohne Bewertung dessen, was wir da wahrnehmen? Wie oft gelingt mir das? Damit will ich ein bisschen experimentieren in nächster Zeit.

Was noch bleibt von Berlin ist die Erkenntnis, dass es gut für mich ist, wenn ich mir viele Pausen gönne, gerade wenn die Verführung groß ist, sich dem Strudel der Impulse zu ergeben. Spaziergang statt Plenumsdiskussion – einfach Abendessen statt Integral Art Dinner waren eine gute Idee.

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