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Vom Mund kommt die Zukunft

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Vom Mund kommt die Zukunft, heißt es,

sagt der Tuwa-Schamane Galsan Tschinag, der seine Bücher übrigens auf Deutsch verfasst. Man kann das glauben oder nicht – Tatsache ist, sprechend gestalten wir unsere Realität. Und was kriecht da nicht alles aus der Feder, bzw. entspringt unserer Tastatur, was quillt nicht unerkannt aus unserem Mund! Wollen wir uns wirklich fertig machen, bevor wir ausgehen? Oder uns totlachen? Wem gebe ich die Macht über mich selbst, wenn ich sage: “Das hat mich ganz krank gemacht?” Wäre es nicht viel schlauer, sich zu erleichtern als sich zu beschweren? Je genauer ich meine Gedanken in Worte fasse, umso eher verstehen auch andere, was ich sagen will. Gute Kommunikation besteht nicht aus rhetorischen Tricks, sondern beginnt wohl damit, dass ich wähle, was und wie ich etwas sagen will.

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